Deubach

Wappen:

© Verwaltungsgemeinschaft Gessertshausen

Im roten Schildfuß eine von je einem sechsstrahligen goldenen Stern begleitete, eingeschweifte silberne Spitze, darin ein sechsstrahliger goldener Stern; darüber in Gold ein aufrechter, rot gezungter schwarzer Bär, der einen silbernen Baumstamm auf der linken Schulter trägt.

Das Attribut des Kirchenpatrons St. Gallus ist der schwarze Bär mit dem Baumstamm, der nun zusammen mit einem Teil des Zechschen Familienwappens, dem Schildfuß mit eingeschweifter silberner Spitze und drei goldenen Sternen im Gemeindewappen die wichtigste ortsgeschichtliche Entwicklung des Dorfes Deubach versinnbildlicht.

Erstmals um 1070 wird „Tudebach”, das im vom Dullbach durchflossenen Seitental der Schmutter nördlich von Gessertshausen liegt, urkundlich erwähnt. Das Augustinerchorherrenstift St. Georg und das Kollegiatsstift St. Moritz aus Augsburg hatten in Deubach namhafte Güter.

Während des Mittelalters befand sich jedoch der größere Teil des Dorfes im Besitz von Augsburger Patrizierfamilien, von denen bekannt sind die Ullstatt, Rehlinger, Lauginger und Langenauer. 1579 erwarb der Reichsstädtische Augsburgerische Ratskonsulent Adam Zech die Güter von Deubach, seine Familie bewohnte das mitten im Dorf gelegene Schloss und wurde 1679 in den Freiherrenstand erhoben. 

Die heutige Dorfkirche ist das einzige Überbleibsel dieser Schlossanlage, sie war einst Schlosskapelle und wurde von Rudolf Zech 1820 der Gemeinde Deubach als Geschenk überlassen.

Nach einer längeren Reihe von Augsburger Bürgern kam der Hauptanteil des Dorfes Deubach im Jahre 1579 an den Augsburger Ratskonsulenten Adam Zech, dessen Familie im Jahre 1677 mit dem Prädikat „von Deubach” in den Freiherrenstand erhoben wurde. Die Freiherren wohnten mitten im Dorfe, standen mit dessen geschichtlicher Entwicklung in engster Verbindung und schenkten dem Dorfe um Jahre 1820 die dem hl. Gallus geweihte, sehr gut ausgestattete Schloßkapelle.