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Verwaltungsgemeinschaft Gessertshausen  |  E-Mail: info@gessertshausen.de  |  Online: http://www.vg-gessertshausen.de

Ak Umwelt - Erneuerbare Energien

Erneuerbare Energien_Sonne_Wind_Wasser_Biogas

Biogas

Im Gemeindegebiet gibt es mehrere Biogasanlagen. Bisher wurden sie hauptsächlich mit Mais betrieben, inzwischen werden aber auch andere Substrate erprobt. Die Folgen des Maisanbaus sind ein außerordentlich großer Flächenverbrauch, z. T. die Umnutzung von Grünland in Ackerland, eine starke Beanspruchung des Bodens und eine Verteuerung von Pachtflächen. Deshalb sollten große Biogasanlagen nicht mehr unterstützt werden.
Anders sieht es bei kleinen Anlagen aus, in denen Gülle und Rasenschnitt genutzt wird. Hierdurch kommt es zu keiner Landschaftsbelastung durch Flächenumbruch und Monokultur. Die entstehende Abwärme sollte für Trocknung und Heizzwecke genutzt werden. Gemäß EEG-Gesetz 2012 müssen 60 Prozent der entstandenen Abwärme genutzt werden.

 

 

 

 

 

 

Windenergie

Ein einziges Windrand zusätzlich zu den anderen Erneuerbaren Energien-Anlagen im Gemeindegebiert würde ausreichen, um 100 Prozent Anteil an regenerativer Energie in Gessertshausen zu erreichen.
Grundsätzlich wären Windkraftanlagen zu befürworten. Allerdings ist kein geeigneter Standort vorhanden, weil die Bebauung zu nahe liegen würde und weil nicht ausreichend Wind zur Verfügung steht. Zudem darf kein Wildwuchs entstehen, d.h. Windräder, die kreuz und quer in die Landschaft platziert werden. Wenn sinnvoll auf Windenergie gesetzt werden soll, dann müssen Windparks entstehen. Dabei wäre eine Bürgerbeteiligung wünschenswert - keine Konzerne.

Photovoltaik

 

Erneuerbare Energien_Photovoltaik

 

Derzeit rechnen sich Photovoltaikanlagen nicht mehr. Zum einen wegen der gekürzten Förderungen, zum anderen und vor allem wegen der fehlenden Speichermöglichkeiten des Stroms. Hier wird es wohl die nächsten Jahre große Fortschritte geben, sodass eine eigene Anlage in absehbarer Zeit wieder interessanter werden wird. Als Anreiz für Photovoltaikanlagen sollte der Eigenverbrauch an erster Stelle stehen.
Nicht unterstützen sollte man Freiflächenanlagen wegen des zu großen Landverbrauchs.

Private oder auch gewerbliche Dachanlagen sind zu befürworten und dies sollte bereits bei der Ausrichtung eines Neubaus mit berücksichtigt werden.

Wärmeenergie

 

Erneuerbare Energien_Energiesparen


Erstes Ziel sollte die Reduzierung des Energiebedarfs durch eine vernünftige Dämmung sein. Über die Energieberatung der Gemeinde werden Fachleute vermittelt, die Schwachstellen im Haus z. B. durch Wärmebilder aufspüren. Dazu wird momentan von der Gemeinde ein Zuschuss von 25,- € gewährt.

Der Austausch alter Fenster oder die Wanddämmung bieten Einsparpotential. Allerdings muss man die Maßnahme langfristig sehen. Die hohen Kosten rechnen sich oft nicht. Unbedingt achten sollte man auf die Dämmmaterialien – diese sind häufig brandgefährlich.

Energieerzeugung durch Öl oder Gas wird immer teurer. Ist dann nicht die Nutzung von Holz als Energieträger sinnvoll – z. B. in Form von Pelletsheizungen?
Es entstehen hohe Emissionen durch Holzheizung. Zudem gibt es keine oder kaum Möglichkeiten die Produktion von Pellets zu erhöhen, da die nachwachsenden Rohstoffe hierfür endlich sind. Der Waldboden benötigt Zweige und Holz zum Verrotten für den Qualitätserhalt. Es ist nicht sinnvoll alles Holz in Energie umzuwandeln. Pellets könnten niemals den Energieverbrauch von Öl oder Gas ersetzen.

Angestrebt werden sollte die Reduzierung des Strombedarfs. Dies ist beispielsweise auf breiter Basis möglich durch Kraft-Wärme-Kopplung in einem Heizkraftwerk und durch stromsparende Geräte. Bei Neukauf kann man auf Energieeffizienz achten.

Das Auswechseln von alten Heizungspumpen sowie Strommessgeräte zur Aufspürung von Stromfressern können bei den LEW oder Stadtwerken angefordert werden.
Eine weitere sinnvolle Möglichkeit zum Sparen wäre die Beratung durch eine Energieagentur.
Der Arbeitskreis wird Informationen zusammenstellen, die jedem Bürger Optimierung und Einsparung bringen kann und z. B. Geräte auflisten, die viel Strom verbrauchen. (CP)

 

(Bildquelle: Carola Prantl. ÖIK)

 

Mitglieder

 

Carola Prantl (Sprecherin), Maria Kröner, und noch weitere ...

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