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Verwaltungsgemeinschaft Gessertshausen  |  E-Mail: info@gessertshausen.de  |  Online: http://www.vg-gessertshausen.de

Fundtiere

Fundtier

Die Gemeinde Gessertshausen hat am 24. Mai 2011 mit der Tierklinik Gessertshausen vertraglich vereinbart, dass die Tierklinik die Aufgaben der Gemeindebehörde im Sinne des Fundrechts bei der Behandlung von Fundtieren übernimmt.

 

Die Tierklinik sorgt für die Verwahrung der Tiere und die Vermittlung an neue Tierhalter und Pflegestellen.

 

Eine Abholung von Tieren an Fundorten oder bei Findern erfolgt nicht durch die Tierklinik.

 

Fundtiere sind daher direkt bei der Tierklinik Gessertshausen an den Sprechzeiten (Montag bis Freitag in der Zeit von 10.00 bis 11.30 Uhr bzw. von 16.00 bis 19.00 Uhr) abzugeben. Außerhalb der Sprechzeiten wenden Sie sich bitte telefonisch an die Tierklinik, Tel. 08238 961814, dort werden Sie mit dem diensthabenden Tierarzt verbunden.

 

Für Tiere, die in anderen Einrichtungen abgegeben werden, erfolgt keine Kostenübernahme durch die Gemeinde.

 

Für weitere Fragen steht Ihnen unser Fundamt der Gemeindeverwaltung unter der Tel. Nr. 08238 3006-14 zur Verfügung.

 

Gessertshausen, den 10. Juni 2011

 

Schuster

Erste Bürgermeisterin

 

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Wichtige Informationen zu Fundtieren und Wildtieren:

Was ist ein Fundtier?

Ein Fundtier ist ein Tier, das zerzaust, verletzt oder unterernährt ist und sich zurückzieht bzw. Schutz sucht.

 

Keine Fundtiere bzw. hilflose Tiere sind:

Nachbarskatzen - Diese haben oft einen sehr großen Radius in dem sie sich rund um ihr Zuhause bewegen; sie können dabei auch mehrere hundert Meter zurücklegen. Sie sind deshalb noch lange nicht als „Streuner“ zu bezeichnen oder haben sich verlaufen.

Bauernhofkatzen - Diese gehören einem Landwirt. Wenn gleich sie manchmal nicht so wohlgenährt und gepflegt scheinen wie reine Hauskatzen, geht es ihnen dennoch gut und sie haben dort genug zu fressen.

Füttern Sie keine fremden Katzen. Da Katzen oft bei der Nahrungsaufnahme wählerisch sind, suchen sie sich woanders Essen, obwohl sie zuhause genügend zu fressen haben. Sobald sie dann eine gutmütige Person gefunden haben, die sie anfüttert, kommen sie immer wieder und gehen zum Schlafen aber wieder nachhause. Deshalb unterlassen Sie bitte die Fütterung von fremden Katzen

Wildtiere: „Hände weg von Wildtieren (Hasen, Vögel, Igel, Rehe usw.)!“

Die jungen Tiere vertrauen voll auf ihre Tarnung und sind noch nicht so scheu wie ihre Eltern. Oft sitzen sie mitten auf Feldwegen, im Gebüsch oder auf Schotterflächen. Menschen, die sie entdecken, halten sie für verlassen oder krank, nehmen sie mit, bringen sie zum nächsten Tierarzt, zu einer Wildtierpflegestation oder versuchen selbst, sie aufzuziehen. Sie beabsichtigen Gutes zu tun und erreichen genau das Gegenteil.

Bitte lassen Sie die Jungtiere dort, wo sie sind, normalerweise werden sie von der Mutter durchaus versorgt. In der Wildnis haben sie bessere Überlebenschancen als in menschlicher Obhut.

Des Weiteren sollte bei Igeln beachtet werden, dass diese sehr gut ab einem Gewicht von 300 g in der Wildnis überleben können.

 

Wir hoffen, dass wir nun vielen Tieren den Stress ersparen können, aus ihrer gewohnten Umgebung gerissen zu werden. Bleiben Sie wachsam, aber überlegen Sie erst, ob das Tier wirklich hilfsbedürftig oder doch alles in Ordnung ist.



 

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